Ausgabe 7+8/2009 - Studio des Monats

Regina Morilla
Lübecker Str.4
26160 Bad Zwischenahn
www.ginas-dream-nails.de

Studioansichten

Ginas Dream Nails

Regina Morilla hat sich nach schweren Schicksalsschlägen mit viel Ehrgeiz ihren Traum, Nageldesignerin zu werden, erfüllt. Doch bis zur Eröffnung ihres ersten eigenen Studios 2006 war es ein langer und beschwerlicher Weg

Der französischer Dichter Victor Hugo hatte einmal gesagt: „Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will“. Regina Morilla träumte von einer Karriere als professionelle Nageldesignerin. Schon vor 20 Jahren, als die ersten Studios in ihrer Heimatstadt Bad Zwischenahn eröffneten, dachte sie sich: „Das möchte ich auch können!“ Und wie das Schicksal so spielt, rückte ihr Traum in greifbare Nähe, denn sie bekam von einer Nageldesignerin das Angebot, deren Geschäft zu übernehmen. Zum damaligen Zeitpunkt stand das Führen eines eigenen Studios jedoch nicht zur Debatte. Die Kinder waren zu jung und auch ihr Mann wollte ihr Vorhaben nicht so recht unterstützen. Das Projekt „Nageldesignerin“ war somit erst einmal auf Eis gelegt. Aber es kam noch schlimmer: Im Alter von 30 Jahren wurde bei der lebenslustigen Mutter Knochenkrebs diagnostiziert. Alle Pläne für die Zukunft schienen sich mit diesem Befund in Luft aufzulösen. Regina Morilla musste jetzt um ihr Leben kämpfen. Nach zwei schweren Operationen am rechten Oberarm schwand seitens der Ärzte die Hoffnung, dass Regina Morilla je wieder arbeiten könnte – erst recht nicht in einem handwerklichen Beruf wie dem Naildesign. Doch damit wollte sich die lebenshungrige junge Frau nicht abfinden. Der Traum, Nageldesignerin zu werden, war immer noch präsent und ein Ziel, das ihr die Kraft gab, den Krebs zu besiegen. Mit viel Ehrgeiz und Training schaffte sie es schließlich ihren rechten Arm wieder fast normal bewegen zu können und verblüffte damit sogar die Ärzte.

Der Weg zurück ins Leben
Ende der 90er lernte Regina Morilla ihren jetzigen Ehemann kennen, der ihre Begeisterung für Naildesign teilte und ihr Mut machte, ihre beruflichen Ziele weiter zu verfolgen. Trotz der Einschränkung ihres rechten Armes entschloss sie sich eine Ausbildung bei MAHA Cosmetics in Ham-burg zu absolvieren. Dort lernte sie von Profis wie David Fowler mit verschiedenen Techniken zu arbeiten – angefangen beim Fiberglas-Seide-System über die Gelverarbeitung bis hin zur Pulver-Flüssigkeit-Methode. Auch Maniküre und NailArt standen auf dem Lehrplan. Die frischgebackene Naildesignerin fühlte sich nun bereit für die Selbständigkeit und eröffnete ihr eigenes kleines Home-Studio. Damit aber nicht genug – Regina Morillas Wissenshunger war nicht zu stoppen. Sie besuchte weiterhin Workshops bei namhaften Branchen-Größen, um ihr fachliches Know-how zu perfektionieren.

Persönliche Atmosphäre
Vor drei Monaten feierte Regina Morilla die Eröffnung ihres mittlerweile 50 Quadratmeter großen Studios. Entsprechend ihrem Motto „Wohlfühlen auf ganzer Linie“, sollen ihre Kunden nicht nur Gast in ihrem Haus sein, sondern sich dort auch zuhause fühlen. Eine heiße Tasse Kaffee und ein nettes Gespräch gehören zum Besuch bei Ginas Dream Nails immer dazu. Hübsche Zimmerbrunnen vermitteln außerdem ein Gefühl von Entspannung, sodass das Abschalten vom stressigen Alltag ein Kinderspiel wird.
Regina Morilla hat immer ein offenes Ohr für ihre Kunden. Eine ausführliche Beratung und flexible Terminvergaben, auch in den Abendstunden, sind für sie als Serviceleistung selbstverständlich. Vielfalt wird bei der Naildesignerin groß geschrie-ben: Eine große Auswahl an unterschiedlichen Materialien, verschiedenste Modellagetechniken und ihre kreative Begabung bei NailArt-Gestaltungen kommen bei den Kunden sehr gut an. Auch Nagelbettverlängerungen, Airbrush, Pinselmalerei, Nagelprothetik und vieles mehr gehören zu den Dienstleistungen von Ginas Dream Nails.
Regina Morilla hat sich ihren Traum erfüllt. Für die Zukunft hat sie sich aber noch einiges vorgenommen: „Mein größter Wunsch ist es, einmal an den Deutschen Meisterschaften teilzunehmen“. Vielleicht nicht nur ein Traum, sondern bald schon Wirklichkeit ...